Was ist Stress?

Das Herz rast, der Atem wird schneller, die Muskeln verspannen. Unter Stress reagieren wir mit einem alten
biologischen Mechanismus, der uns fit macht, damit wir in einer schwierigen Situation bestehen können. Stress entsteht, wenn wir glauben, einer Situation nicht gewachsen zu sein.

In Stress kommen die Mitarbeiter/innen, wenn die Belastung des Arbeitspensums nicht mehr bewältigt werden kann oder sie glauben nichts mehr leisten zu  können. Schon das Gefühl „Ich schaffe das nicht“ reicht dafür aus (Burnout). Oftmals fühlen sich Mitarbeiter/innen aber auch einfach unterfordert (Boreout).

Auf die Dosis kommt es an

Unter Stress versteht man im Allgemeinen die negativen Folgen bei Überforderung (Dysstress). Dann gibt es einen sogenannten (Eustress), dass sind Herausforderungen für die Mitarbeiter und man fühlt sich wohl mit den herangetragenen Aufgaben am Arbeitsplatz. In diesem Bereich sind wir maximal leistungsfähig und fühlen uns aktiv und ausgeglichen.

Was passiert beim chronischen Dauerstress?

Ob psychisch oder somatisch zum Beispiel:

  • Hoher Blutdruck
  • Verdauungsbeschwerden
  • Ein erhöhtes Risiko für einen Herzinfarkt
  • Spannungskopfschmerzen
  • Vermehrte Infektionen
  • Depressionen
  • Migräne
  • Zyklus- und sexuelle Störungen

Es ist wissenschaftlich eindeutig nachgewiesen, dass Dauerstress ein Risikofaktor für eine Vielzahl von Krankheiten ist. Dauerstress beeinträchtigt unser Immunsystem und macht uns anfälliger für Infektionen. Auch Wunden benötigen eine längere Heilungszeit.


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